Lindenmatt 7, 6434 Illgau
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Blitzschutz

...sicher ist sicher.


Schutz für Gebäude und Inhalt - die Blitzschutzanlage
Blitzschutzanlage

- Fangleiter: Ein Fangnetz aus Kupferdraht oder verzinktem Stahldraht auf dem Dach  
  fängt den Blitzstrom ab. Alle metallenen Einrichtungen (Antennenrohre, Dachrinnen,
  Einfasungen usw.) werden auf kürzestem Weg mit dem Fangnetz verbunden.
  Überragende Kamine, Lüftungsrohre, Geländer und dergleichen werden mit Fangdrähten
  versehen und ebenfalls angeschlossen.
- Ableitungen: Über Kuoferdrähte oder elektrisch leitfähige Bauteile wie Abfallrohre,
  Metallverkleidungen oder Stahlstützen wird der Blitzstrom zur Erde geleitet.
- Erdungen: Für gefahrlosen Abfluss des Blitzstromes in den Boden sorgt ein im
  fundament eingelegtes Stahlband (Fundamenterder) oder ein in 70 cm Tiefe um das
  Haus herum in die Erde gelegter Kupferdraht (Ringerder)
- Innerer Blitzschutz: Die elektrisch leitende Verbindung aller Metallteile im Gebäude zur
  Potenzialausgleichsschiene verhindert den Aufbau eines gefährlichen
  Spannungspotenzials durch den abfliessenden Blitzstrom. Empfindliche elektrische
  Apparate und elektronische Steuerungen werden zusätzlich mit einem speziellen
  Überspannungsschutz ausgerüstet.
Die Kosten einer Blitzschutzanlage liegen bei etwa 0.5 bis 1.0% der Baukostensumme, ein bescheidener Beitrag angesichts möglicher Schadenfolgen. Hierzu ist zu vermerken, dass der Bau einer Blitzschutzanlage durch gewisse Kantonale Gebäudeversicherungen (Subventionen bzw. Anpassungen der Versicherungsprämien) gefördert wird.